Thesis Romina Schmidt

Marketing Kommunikation auf der Basis von Social Media

Marketingforschung & Marktforschung

Marketingforschung ist die systematische Sammlung, Aufbereitung und Analyse von Daten, die sich auf die Probleme von Gütern und Dienstleistungen beziehen.

Marktforschung wird demgegenüber wie folgt abgegrenzt:

Marktforschung ist die gezielte und systematische Untersuchung von Märkten.


Marketing in einzelnen Bereichen

„Der Marketinggedanke, der sich ursprünglich auf dem Konsumgütermarkt entwickelt, hat heute im Gebrauchsgüter- und Investitionsgüterbereich sowie im Dienstleistungsbereich spezifische Formen angenommen, die eine besondere Betrachtung dieser Bereiche empfiehlt. Wenn man das spezifische Marketing für einen bestimmten Bereich kennzeichnen will, so spricht man heute auch vom

Ø Konsumgütermarketing

Ø Investitionsgütermarketing

Ø Dienstleistungsmarketing

Ø Handelsmarketing

Ø Bankenmarketing usw.

Ø Business-to-Business-Marketing

Ø Internationales Marketing

Ø Onlinemarketing.”

 

Begriffe des Marketings

1.) Bedürfnisse und Wünsche

Bedürfnisse sind einer der Kernbegriffe des Marketings. Diese Bedürfnisse sind durch das Marketing nicht künstlich erzeugbar, sondern sind im Menschen vorhanden und mit Marketing wird versucht, die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Wünsche sind die Form der menschlichen Bedürfnisse, die sich aus der vorherrschenden Kultur, der Erziehung usw. ergeben.

2.) Produkte, Dienstleistungen

Befriedigt werden die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen durch Produkte. Ein Produkt ist, was auf dem Markt angeboten wird, um Bedürfnisse und Wünsche zu befriedigen.  Alles was dazu dient, ein Bedürfnis zu befriedigen, kann als Produkt bezeichnet werden. 

3.) Kundennutzen und Zufriedenheit

Kunden sind mit dem Kauf eines bestimmten Produktes zufrieden, wenn die eigene subjektive Einschätzung der Nutzen eines Produktes höher ist, als die entstehenden Kosten. Der Nutzen setzt sich hierbei mit der Bewertung gleich, das wiederum heißt, ob das Produkt in der Lage ist, die Bedürfnisse des individuellen Kunden zu befriedigen. 

4.) Austausch. Transaktionen

Bei einem Austausch, kann man ein gewünschtes Produkt gegen ein anderes eintauschen. In diesem Fall ist Marketing eine Vorbedingung, damit man Marketing-Maßnahmen anwenden kann. Als Bedingungen gelten: es müssen mindestens zwei Parteien beteiligt sein und beide Seiten müssen etwas mit Wert einzutauschen haben. Die Parteien müssen den Handel freiwillig antreten und das angebotene Produkt der anderen Seite akzeptieren oder nicht darauf eingehen.

5.) Angebot und Nachfrage

Die Gesamtheit dessen, was Unternehmen auf Märkten anbieten, nennt man Angebot. Angebote bestehen aus den im Abschnitt zuvor definierten Produkten im weiteren Sinne.  Unter Nachfrage werden Bedürfnisse und Wünsche verstanden, die sich auf bestimmte Produkte richten. Hinzukommen muss die Fähigkeit und Bereitschaft der Nachfrager, für den Kauf der Produkte auch zu zahlen.

Historische Entwicklung des Marketings

Die Grundzüge des Marketings stammen aus den USA. Der Ursprung des Marketings war Ende des 19. Jahrhunderts parallel zur amerikanischen Industrialisierung, sodass eine Weiterentwicklung Anfang des 20. Jahrhunderts stattfand. Ab 1916 gab es in den USA erste Fachzeitschriften und Marktforschungsinstituten. In Deutschland rückte das Thema Marketing erst in den 50er Jahren in den Vordergrund, da zunächst andere Probleme eine große Rolle spielten. Jedoch hat sich der Grundgedanke des Marketing-Konzepts erst in den 60er Jahren durchgesetzt, da es zu diesem Zeitpunkt zum ersten Mal gesättigte Märkte nach dem 2. Weltkrieg gab. Unter gesättigtem Markt versteht man, wenn die Nachfrage gering ist und die Bedürfnisse und Wünsche weitgehend befriedigt sind.

Definition Marketing

„Marketing ist ein Prozess im Wirtschafts- und Sozialgefüge, durch den Einzelpersonen und Gruppen ihre Bedürfnisse und Wünsche befriedigen, indem die Produkte und andere Dinge von Wert erzeugen, anbieten und miteinander austauschen.“[1]


[1] Kotler, Philip; Armstrong Gary usw., Grundlagen des Marketing 4., aktualisierte Auflage, München, 2007. S. 30.

Zwei Jahrzehnte ist es her, dass Tim Berners-Lee das World Wide Web erfand. Anfangs war es nur für Physiker gedacht, und Berners-Lee wäre wohl nie auf die Idee gekommen, dass sein Projekt einmal zur Informationsautobahn werden und das Internet schließlich weltweit Millionen von Computern miteinander verbinden und Menschen gewaltige Informationsmengen zugänglich machen würden.
Bernes-Lee hätte sich wahrscheinlich nicht träumen lassen, dass das Internet einmal zu jedem Haushalt gehören und die Kommunikation in aller Welt erleich-tern würde. In den letzten Jahren hat sich das Internet zu einem sozialen Netz entwickelt, das Gelichgesinnte mit Communities verbindet, in denen sie sich aus-tauschen und zu jeder Tageszeit an langen Gesprächen beteiligen können.

—Weinberg, Tamar: Social Media Marketing Strategien für Twitter, Facebook & Co,  O´ Reilly Verlag, 2010, S. 2 (Kapitel Eins).

Bedeutung Social Media

Für den Austausch von Informationen, Erfahrungen und Sichtweisen mithilfe von Community-Websites steht Social Media. Social Media gewinnt somit in unserer vernetzten Welt zunehmend an Bedeutung.

Geografische Mauern fallen Dank Social Media, Online Communities wachsen und gedeihen im Gegenzug.

Es dreht sich nun nicht mehr nur alles um den Einzelnen, sondern Interaktion steht im Vordergrund.

Im Bereich Social Media muss man der Zielgruppe zuhören und mit ihr reden, es handelt sich hierbei um einen Dialog.

The social web is much more than a window into information and interaction, it is a completely transformative medium that is changing how we forge relationships, interact with One another, and distribute and discover information. In many ways, the online social revolution is reminiscent of the Industrial Revolution.

Einleitung

Im Bezug auf meine Thesis im Bereich “Marketing Kommunikation auf der Basis von Social Media” werde ich meine Ergebnisse in einem Blog zusammenfassen. Auf diese Art & Weise findet eventuell ein Wissensaustausch statt, von dem mehrere Personen profitieren können.